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11.09.2015, 00:00 Uhr | Robert King
Stefan Teufel im Gespräch mit der CDU-Gemeinderatsfraktion in Sulz
Zuschüsse für die Stadtteile, barrierefreies Ein- und Aussteigen: wichtige Anliegen auf den Weg bringen / Landtagsabgeordneter sagt Unterstützung zu

„Diese Premiere ruft direkt danach, ein solches Format zu einer ständigen Einrichtung zu machen.“ Was der CDU-Stadtverbandsvorsitzende von Sulz, Tobias Bronner, in seinem Schlusswort zu dem Treffen der Gemeinderatsfraktion mit dem Landtagsabgeordneten Stefan Teufel so ausdrückte, traf die Stimmung an diesem Abend in der Pizzeria in Sulz-Kastell.

Landtagsabgeordneter Stefan Teufel (3. von rechts) im Gespräch mit den CDU-Gemeinderäten in Sulz und der CDU-“Führungsspitze”.

Nicht nur, weil das Gespräch manch verblüffende und erhellende Information erbrachte, die für die Arbeit der Christdemokraten im Gemeinderat nicht unwesentlich ist. So war ihnen

von der Verwaltung stets gesagt worden, für die Sanierung von Stadtteilen gebe es keine Landesprogramme. Eine Äußerung, die Stefan Teufel klarstellen konnte: natürlich gibt es Programme wie MELAP oder ELR nicht nur für Kernstädte. Sondern eben auch für die Stadtteile, die die CDU-Gemeinderäte nach und nach in ein Sanierungsprogramm bringen wollen. „Natürlich nicht alle gleichzeitig“, betonte Fraktionssprecher Robert Trautwein und wies auf die unterschiedlichen Bedarfe hin: „Doch wir wollen auch unsere Ortsteile attraktiv halten und wollen damit den ländlichen Raum als unsere Heimat stärken.“

Ein Anliegen, das Stefan Teufel seit Jahren für seinen Wahlkreis mit großem Nachdruck verfolgt und so versprach er, sobald konkrete Anträge vorliegen, diese in Freiburg bzw. Stuttgart zu unterstützen.

In gleichem Maße ist ihm die Ertüchtigung der Gäubahn als wichtiger Zubringer ein Herzensanliegen: Nach wie vor hält er am Vertrag von Lugano fest, der die Fahrt von Zürich nach Stuttgart in 2 ¼ Stunden vorsieht. Für die Akzeptanz der Bahn ist ihm aber genauso wichtig der Zustand der Bahnhöfe. In Sachen Barrierefreiheit wollen die Christdemokraten nicht hinnehmen, dass nach der Sanierung die die Einstiegshöhen durch die unterschiedlichen Züge – IC bzw. Regionalzüge – ein um 21 cm höherer Ein- bzw. Ausstieg bestehen soll. Stefan Teufel wird sich auch diesem Anliegen annehmen und sich an die entsprechenden Stellen wenden: „Wir alle wissen, wie schwierig Verhandlungen mit der Bahn sein können. Umso mehr versichere ich Ihnen, dass ich mich dafür einsetze, eine praktikable Lösung mit einer zweigeteilten Einstiegsmöglichkeit zu finden.“

Auch mit dem Hinweis auf die Neckartalradstrecke und damit verbundener Probleme mit dem Rad.

All dies als ein Baustein der gemeinsamen Bemühungen der CDU-Gemeinderäte und des Landtagsabgeordneten, den ländlichen Raum zu stärken und zukunftsfähig zu halten. Ganz im Sinne von Ortsvorsteher Lutz Strobel bemerkte: „Wir haben bei uns viel zu bieten. Und wir können feststellen, dass mancher bisherige Trend hin in die Ballungszentren sich umkehrt. Wir haben in Holzhausen in jüngster Zeit einen Zuwachs von 40 Einwohnern erhalten!“

Ein wichtiger Standortfaktor ist das Bildungsangebot. Dementsprechend wichtig war dann auch die Debatte über die zukünftige Schullandschaft und die Bekräftigung von Stefan Teufel, wonach die CDU-Landtagsfraktion für eine Bildungspolitik eintritt, die jedem einzelnen Schüler gerecht wird: „Und die ist gewährleistet bei einem gegliederten Schulwesen mit einem differenzierten Angebot.“ Vor allem liegt ihm die Erhaltung und Weiterentwicklung des beruflichen Schulwesens am Herzen: „Ich trete mit Nachdruck dafür ein, dass Kleinklassen möglich sind.“

Zwei Stunden lang hatte die Unterredung gedauert, und genau so lang auch das anschließende Pressegespräch mit der Erläuterung des Gedankenaustausches zwischen den kommunalen Vertretern und dem Landtagsabgeordneten in der kleinen, aber sehr intensiv tagenden Runde.  

Wobei zum Schluss die Rede auch auf die Herausforderung dieser Zeit, die Bewältigung der Flüchtlingsbewegung kam. Mit der klaren Aussage, dass diejenigen, die einen Asylgrund haben, möglichst schnell integriert werden. „Diejenigen jedoch, die keine Bleibeperspektive haben, müssen zügig in ihre Heimat zurückgeführt werden.“

aktualisiert von J.D., 21.02.2016, 12:03 Uhr

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